Anleitung: Kling 3.0 – Virale KI-Videos mit jedem Gesicht erstellen

Hyperreale und virale KI-Videos mit Kling 3.0 erstellen
Kling 3.0 ist die aktuell führende Videogenerierungs-KI aus China, die Sora 2 und Veo 3.1 in den Schatten stellt. Kling ermöglicht es dir, jede beliebige Person, ob Star, Influencer oder deine Produkte in deine Videos einzufügen und sie mit konkurrenzloser Genauigkeit und Charakterkonsistenz darzustellen.
Doch damit das reibungslos klappt, gibt es einige wichtige Schritte zu beachten.
Eins vorab: Ohne für eine Mitgliedschaft für Kling zu zahlen, kommst du leider nicht weit. Mit diesem Link (Werbelink) sparst du aber 12% auf die Mitgliedschaft. Wir empfehlen die Pro-Mitgliedschaft, um genügend Credits für mehrere Projekte zu haben.
Schritt: Keyframes erstellen
Um keine Credits zu verschwenden und zu prüfen, ob die Idee im Kopf gut umsetzbar ist, kommt man an der Erstellung von Keyframes, also sozusagen Bilder, mit der deine Videos starten, nicht vorbei. Diese Keyframes werden von der KI als Referenz genutzt, wie deine Videos starten.
Mit einem Google-Konto, dass jeder besitzen sollte, kannst du mit Nano Banana kostenlos 20 Bilder am Tag erstellen. Hier kannst du bis zu 14 Bilder von deinen Charakteren oder Produkt/Gegenstand hochladen, damit die Person auf dem Bild und später in den Videos auch wirklich so aussieht, wie es aussieht.
Character Sheet erstellen
Um so ein sogenanntes Character Sheet zu erstellen, laden wir bei Nano Banana (andere Bilder-KIs wie Midjourney, Flux, etc. gehen auch) mehrere Bilder von verschiedenen Ansichten der Person hoch, die wir im Video haben wollen. Wichtig: Lade nicht irgendwelche Bilder hoch. Am besten sind es Bilder aus der gleichen Szene, mit den gleichen Klamotten und der gleichen Belichtung. Gut eignen sich hierfür Videos der Person, von denen ihr Screenshots machen könnt und mehrere Ansichten abgedeckt habt.
Dann lädt ihr diese verschiedenen Ansichten (von Vorne, von der Seite, Ganzkörper, leicht seitlich, etc.) bei Nano Banana hoch und gibt folgenden Prompt ein:
Create a clean character reference sheet of this same person. Layout requirement:
Two rows only.
Row 1: front-facing portrait of the person.
Row 2: side profile portrait of the same person.Both images must depict the exact same individual from the reference photos with identical facial features, hair, skin tone, and proportions.
Head and shoulders framing. Neutral facial expression. Looking straight ahead in the front view. Plain light gray studio background. Soft, even studio lighting. Photorealistic. Consistent identity with the reference images. No extra images, no collage grid, no text, no watermark.
Das generierte Bild besteht dann aus zwei Bildern eurer Zielperson, einmal frontal und einmal seitlich vor einem neutralen Hintergrund. Das ist eine solide Basis, die Kling zeigt, womit er arbeiten soll.
Generieren
Wenn ihr jetzt euer Keyframe, also Startbild und eure Character Sheets habt, könnt ihr diese bei Kling hochladen und eure Prompts eingeben. Aus Erfahrung muss ich sagen, dass Englische prompts besser funktionieren. Lasst euch die Prompts am Besten von ChatGPT oder Gemini/Claude neu formulieren bzw. umzuschreiben und zu verbessern und nennt Kling 3.0 spezifisch, damit es sich an die Best Practices hält.
Erstellt erst ein sehr kurzes Video, um eure Prompts und eure Charaktere auf Funktionalität zu testen. Wenn alles passt, könnt ihr diese dann verlängern und weiterführen.
Auf instagram.com/arkadancakan könnt ihr einige Beispiele von Videos sehen, die ich erstellt habe und eine hohe Reichweite erzielen konnten. Bei Fragen könnt ihr mich dort jederzeit kontaktieren.
